• Die Deserteursgruppe im Vomperloch 1943 – 1945

    Die Deserteursgruppe im Vomperloch 1943 – 1945

    Führung

    Samstag, 31. Jänner 2026
    15 Uhr
    Gemeindemuseum Absam

    1943: An sämtlichen Kriegsschauplätzen ging das Gesetz des Handelns 1943 an die Alliierten über.

    Am 10. Juli 1943 landeten amerikanische und britische Truppen in Sizilien.

    Bereits im Februar hatte Joseph Goebbels den »Totalen Krieg« verordnet: Diese totale Militarisierung der Gesellschaft hob die Unterscheidung zwischen Heimat und Front auf.

    April 1943

    Im April 1943 versteckten mutige Einheimische den ersten Verweigerer aus Gnadenwald im Vomperloch. Im Juli und September folgten drei weitere junge Soldaten, die nicht mehr in diesen Totalen Krieg zurückkehren wollten.

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    Josef Innerebner, der im Oktober 1944 statt an die Front zu den Deserteuren im Vomperloch ging, erklärte dazu: »Ich verstehe nicht, warum ich Menschen erschießen gehen soll, die mir nicht im Wege sind.«

    UnterstützerInnen

    Die Produktionsmittel und die Arbeitskraft der Zivilbevölkerung, der Zwangsarbeiter, Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge wurden Bestandteil des Kriegsapparates.

    Eine Dienstverpflichtung für »Aufgaben der Reichsverteidigung« wurde erlassen, die Männer vom 16. bis zum 65. und Frauen vom 17. bis zum 45. Lebensjahr einschloss und die Arbeitszeit auf bis zu 14 Stunden verlängerte. Mit der steigenden Zahl von im Vomperloch »Vergrabenen« stiegen die Gefahren für ihre Unterstützer in Gnadenwald und Umgebung, denn die Deserteure mußten ja durch eine geheime äußere Organisation abgeschirmt und verpflegt werden.

    Die fahnenflüchtigen Soldaten waren selbstverständlich zur Fahndung ausgeschrieben. Zeitweise wurden die Elternhäuser der abgängigen Soldaten auch überwacht.

    Im Frühjahr 1945 war das Vomperloch dann auch Versteck für zahlreiche andere, die sich in den letzten Tagen des Krieges dem Zugriff des NS-Verfolgungsapparats entziehen mussten.

    Eintritt frei

  • Die Frau in der Geschichte Tirols

    Podcast

    Gretl Köfler, Sophie Wendt, Anna Gratl

    1986 publizierte Dr. Gretl Köfler zusammen mit dem Historiker und Verleger Michael Forcher das Buch „Die Frau in der Geschichte Tirols“. Dieses Werk gilt bis heute als Pionierarbeit, da es die Rolle der Frau in der regionalen Geschichtsschreibung Tirols erstmals ins Zentrum der wissenschaftlichen und öffentlichen Aufmerksamkeit rückte. Mit einer Lesung ausgewählter Kapitel hat das Gemeindemuseum Absam an die im Herbst 2025 verstorbene Historikerin erinnert.

  • born to be wild

    born to be wild

    Dass Sportgeschichte weit mehr als Bestweiten, Bestzeiten und Heldenlegenden umfasst, sondern auch Gesellschaftsgeschichte sein kann, zeigen beispielhaft die frühen Motorradrennen in Tirol.

    Im Halltal, am Zirlerberg und auf der Straße nach Igls sind ab Mitte der 1920er Jahre nämlich auch immer wieder Frauen auf modernen Motorrädern Rennen gefahren. Eine von ihnen, Emmy Grassmayr aus Innsbruck, hat ihre kurze Karriere im Juli 1925 beim Salzbergrennen im Halltal begonnen.

    Gelesen hat Johann Nikolussi, Musik von Bert Breit.

  • Höhlen – Bären – Halltal

    Höhlen – Bären – Halltal

    Vor rund 40 Jahren hat Reinhard Federspiel aus Absam in einer Höhle im Halltal Knochen, Knochenreste und Zähne gefunden. 2019 publizieren Christoph Spötl, Universitätsprofessor für Geologie in Innsbruck, und Martina Pacher, Paläontologin in Wien, die Ergebnisse eines Forschungsprojekts, das sich mit diesem Fund beschäftigt hat. Die Untersuchungsergebnisse zeigen: es handelt sich um ca. 40.000 Jahre alte Spuren des Lebens im Halltal.


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at

Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542 
BIC: RZTIAT 22200

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