am Samstag, 19. und Sonntag, 20. 9. geschlossen.
-

Das Museum ist aufgrund einer Exkursion
-

Absam Fotobücher wieder erhältlich
Drei Bücher mit jeweils 48 Seiten berichten in Bild und Text aus der Geschichte von Absam. Historische Aufnahmen und historische Zeitungsartikel zeigen ein Dorf jenseits von touristischen Klischees wie Wallfahrt und Kraftplatz.
Für eine Spende, die unsere Druckkosten von 7,50 Euro / Stück abdecken sollte, sind die drei Bücher im Museum erhältlich.
Bestellungen: 0676 84 05 32 700
-

radexkursion baumkirchner bändertone
mit dem geologen
univ. prof. christoph spötlsamstag 19. september 15 uhr
abfahrt vom gemeindemuseum
anmeldung bis 14. september
0676 / 84 05 32 700 oder mats.breit@mac.comEinladung als pdf-datei herunterladen
Die Baumkirchner Bändertone in der ehemaligen Tongrube Baumkirchen zählen zu den bedeutendsten Umweltarchiven des Alpenraums. Die fein geschichteten Sedimente wurden in einem fjordartigen Stausee im Inntal abgelagert und dokumentieren die Umwelt- und Klimageschichte der letzten Eiszeit über einen Zeitraum von etwa 77.000 bis 33.000 Jahre vor heute. Besonders wertvoll ist dieses Archiv, weil die jährlichen bis saisonalen Sedimentschichten eine außergewöhnlich hochauflösende Rekonstruktion vergangener Klimaschwankungen ermöglichen.
weiterlesen
tiefenbohrung
Durch zwei bis zu 250 Meter tiefe Bohrungen der Universität Innsbruck konnten diese außergewöhnlichen Sedimentfolgen detailliert untersucht und die bisher bekannte Ablagerungsgeschichte Tirols deutlich erweitert werden. Analysen von Pollen, organischen Resten und weiteren Klimaindikatoren liefern Informationen über die damalige Vegetation, die hydrologischen Verhältnisse sowie die Reaktion des Alpenraums auf großräumige Klimaveränderungen.
klimaveränderungen
Aufgrund ihrer Mächtigkeit, ihres gut dokumentierten Alters und ihrer Fossilien stellen die Baumkirchner Bändertone einen der wichtigsten eiszeitlichen Forschungspunkte der Alpen dar und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis abrupter Klimaveränderungen während der letzten Eiszeit.
christophspötl
Der aus Hall stammende Geologe Univ. Prof. Christoph Spötl war maßgeblich an den wissenschaftlichen Untersuchungen der Baumkirchner Bändertone beteiligt. Er leitete ein Forschungsprojekt der Universität Innsbruck, bei dem bis zu 250 m lange Bohrkerne aus den Ablagerungen dieses einstigen großen Tiroler Sees ausgewertet wurden. Christoph Spötl wird die Exkursion leiten.
-

rock-cello trifft beatboxing
samuel plieger peter polzer julian walkner
sonntag 27. sept. 18.30 uhr
gemeindemuseum absam
platzreservierung: 0676 / 84 05 32 700 oder mats.breit@mac.combow n beat
Zwei Cellisten und ein Beatboxer – eine Kombination, die man so wohl nicht auf der Bühne erwartet, obwohl diverse Spieltechniken des Cellos durchaus akustische Bezüge zum Beatboxen haben: Chop, Bartók-Pizzicato, col legno battuto, gedämpftes Pizzicato … daraus entsteht ein Sound, der zugleich nach Kammermusik, Groove und Großstadt klingt. Das Duo cemplified (Cello amplified) und der Beatboxer Samuel Plieger beschreiten so neue musikalische Wege und begeistern mit ihrem multiperkussiven Fusionsound.
weiterlesen …
samuel
Samuel Plieger aus Absam macht Musik mit dem unmittelbarsten Instrument überhaupt: seinem Körper. Mikrofon, Mund und Stimme – mehr braucht er nicht, elektronische Effekte bleiben draußen. Neben seinen Soloauftritten gibt er Workshops, diesen Sommer auch im Gemeindemuseum, und entwickelt Sounds für Theater, Kabarett und Film. Gemeinsam mit dem Tiroler Symphonieorchester entstand das Programm Von Beethoven bis Beatbox, das mittlerweile von verschiedenen Orchestern in Österreich und Deutschland aufgeführt wird. Mit Paul Pichler gewann Plieger mehrfach die österreichische Beatbox-Meisterschaft, bei der Weltmeisterschaft 2023 in Berlin erreichte das Duo den siebten Platz.
walknerpolzer
Die klassisch ausgebildeten Cellisten Julian Walkner und Peter Polzer spielen seit 2015 als Cemplified. Neben zahlreichen Eigenkompositionen interpretieren sie Rockklassiker von Bands wie Deep Purple, den Rolling Stones oder Queen. Abgesehen von einer dezenten Verstärkung verzichten sie vollständig auf elektronische Effekte, spielen auf Celli aus dem 18. Jahrhundert und bleiben damit dem ursprünglichen Celloklang treu. Vor Kurzem erschien ihr zweites Album mit dem Titel Tungsten Wound.
eintrittfrei

GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam
Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr
Information und Führungen
Matthias Breit
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at
Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542
BIC: RZTIAT 22200




