• »Schieß aus dem Bauch heraus!«

    »Schieß aus dem Bauch heraus!«

    Exkursion nach München
    in die Foto-Ausstellung Lisette Model
    im Kunstfoyer der Versicherungskammer
    Samstag 4. Juli
    Treffpunkt Bahnhof Innsbruck um 11.20 Uhr
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    Technisches
    Treffpunkt Bahnhof Innsbruck um 11.20 Uhr am Samstag 4. Juli 
    Zugfahrt Bitte selbst buchen!
    Abfahrt Ibk 11.46 h Abfahrt München 19.24 h
    Eintritt Zur Ausstellung im Kunstfoyer der Versicherungskammer ist frei.
    Adresse Kunstfoyer Hierschplatz 6 0538 München
    Anmeldung bis 2. 7. 0676 / 84 05 32 700 oder mats.breit@mac.com

    Fotolegende

    Die in Wien vor 125 Jahren geborene Fotografin Lisette Model (1901–1983) zählt heute zu den bedeutendsten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Mit ihren direkten, oft humorvollen, aber immer schonungslosen Bildern veränderte sie die Dokumentarfotografie nachhaltig. Ihre Fotografien zeigen Menschen ungestellt und mit großer Ausdruckskraft. Dabei verband sie soziale Realität mit emotionaler Nähe. Ihr Leitsatz lautete: »Schieß aus dem Bauch heraus!« Mit ihrer radikal direkten Bildsprache prägte Model die moderne Straßen- und Porträtfotografie nachhaltig. Ihr ungeschönter Blick auf Menschen und gesellschaftliche Gegensätze beeinflusst bis heute dieses moderne Medium.

    Nach einer musikalischen Ausbildung in Wien besuchte sie Kurse von Arnold Schönberg, dessen künstlerische Haltung sie nachhaltig prägte. 1926 zog sie mit ihrer Familie nach Frankreich und entdeckte dort die Fotografie für sich. Mit einer Serie über wohlhabende Urlaubsgäste in Nizza gelang ihr 1934 der Durchbruch. Die Bilder wurden als kritischer Blick auf die Gesellschaft verstanden.

    1938 emigrierte Model nach New York. Dort arbeitete sie für renommierte Magazine wie Harper’s Bazaar und fotografierte das Leben in der Großstadt. Zahlreiche Jazzgrößen hat sie fotografiert: Billie Holiday, Dizzy Gillespie, Duke Ellington , Miles Davis, Ella Fitzgerald … Während der McCarthy-Ära erschwerten politische Repressionen ihre fotografische Arbeit …

    Der BR über die Ausstellung (ardmediathek.de)

  • hackbretter zithern – 
norbert c. kaser

    hackbretter zithern – norbert c. kaser

    Der Schriftsteller Erich Hackl schrieb vor Jahren über norbert c. kaser: »Er ist jung gestorben, aber seine Gesammelten Werke füllen drei dicke Bände … Tatsächlich muss man lange nach einem Dichter seiner Zeit suchen, der ihm an Temperament, Beobachtungsgabe und Ausdruckskraft ebenbürtig war.« norbert c. kaser (*19 04 1947 in Bruneck) wäre heuer 75 Jahre alt geworden.

    Er ist 1978 mit 31 Jahren gestorben. Als Autor, der bereits mit 22 Jahren in Brixen dazu aufgerufen hatte, den Tiroler Adler, »wie einen Gigger zu rupfen« und der seine Kritik u. a. in einem lied der einfallslosigkeit formulierte, konnte sich dementsprechend in der Folge nur mit Unterstützung beispielsweise von Paul Flora über Wasser halten. Ständig wechselnde Arbeitsplätze und die damit verbundene – nicht nur materielle – Unsicherheit bringt kaser mit 26 Jahren so auf den Punkt: »die hoffnung auf einen durchbruch habe ich aufgegeben«. Und er hatte recht. Zu seinen Lebzeiten ist kein Buch mit seinen Gedichten oder Prosatexten erschienen.

  • Georg Paulmichl – Literatur aus dem Dunkeln?

    Georg Paulmichl –
    Literatur aus dem Dunkeln?

    Ein Podcast

    Der Schriftsteller und Maler Georg Paulmichl ist im März 2020 gestorben. Seit Ende der 1980er Jahre hatte er – als »behindert« kategorisiert – zusammen mit dem Kunsterzieher Dietmar Raffeiner die ihm als »normal« vorgesetzte Realität mit ihren sprachlichen Details in Gedichten und Miniaturen zur Kenntlichkeit gebracht: »Ich bin nicht behindert, ich kann reden.«

    Gelesen haben
    Rainer Egger und Johann Nikolussi.
    Musik Bert Breit.

  • Claus Gatterer: Tagebücher

    Claus Gatterer: Tagebücher

    Ein Podcast




    Claus Gatterer, geboren 1924 in Sexten in Südtirol, gestorben 1984 in Wien, übersiedelte 1948 als Journalist von Südtirol nach Österreich.
    Er wird Mitarbeiter bei: Salzburger Nachrichten, Die Presse, Die Furche, Die Zeit, Il Mondo u. v. a. Von 1974 bis 1984 leitete Gatterer das kritische ORF-Fernseh-Magazin »Teleobjektiv«.

    Um den Autor Claus Gatterer mehr als 30 Jahre nach seinem Tod als politischen Denker vorzustellen, hätte am 11. März in Wien eine Lesung aus seinen Tagebüchern stattfinden sollen. Dieser Abend ist 48 Stunden vor der Ausschaltung des öffentlichen Lebens in Österreich nicht mehr zustande gekommen und wird jetzt als Podcast nachgeholt.

    Es liest Rainer Egger. Musik von Bert Breit.


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at

Kontoverbindung
Museumsverein Absam
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