• Absam Fotobücher wieder erhältlich

    Absam Fotobücher wieder erhältlich

    Drei Bücher mit jeweils 48 Seiten berichten in Bild und Text aus der Geschichte von Absam. Historische Aufnahmen und historische Zeitungsartikel zeigen ein Dorf jenseits von touristischen Klischees wie Wallfahrt und Kraftplatz.

    Für eine Spende, die unsere Druckkosten von 7,50 Euro / Stück abdecken sollte, sind die drei Bücher im Museum erhältlich.

    Bestellungen: 0676 84 05 32 700

  • Krimifest Absam: Leichen lügen nicht

    Krimifest Absam: Leichen lügen nicht

    Fälle und Fakten aus der Gerichtsmedizin

    Lesung mit Walter Rabl und Birgit Kofler
    Dienstag 13. Oktober 19 Uhr
    Eintritt frei
    Platzreservierung erforderlich:
    0676 84 05 32 700 oder mats.breit@mac.com

    Ein Blick hinter die Kulissen von Verbrechen. Wie die Gerichtsmedizin unklare Todesfälle entschlüsselt, Identitäten klärt, Täter überführt und Unschuldige entlastet, denn Leichen lügen nicht. Aber sie verraten alles: Ein Sturz entpuppt sich als Mord. Ein Suizid war in Wahrheit ein Gewaltverbrechen. Ein vermeintlicher Unfall erzählt bei genauerem Hinsehen eine ganz andere Geschichte.


    Univ.-Prof. Dr. Walter Rabl, einer der renommiertesten Gerichtsmediziner Österreichs, öffnet die Tür zu einer Welt, in der Blut spricht, Knochen Hinweise liefern und kleinste Spuren über Schuld und Unschuld entscheiden.

    Wussten Sie … Wie man einen perfekt getarnten Mord erkennt? Warum Erfrorene oft halb entkleidet aufgefunden werden? Was im Körper bei Ertrinken oder Ersticken geschieht? Wie gezielte Gewalt gegen Kinder erkannt wird? Wie man Partnergewalt hinter verschlossenen Türen aufdeckt?

    Das Buch berichtet von spannenden Fällen, in denen Todesursachen entschlüsselt, Identitäten geklärt, Täter überführt – und Unschuldige entlastet werden. Spurensuche, Kriminalistik und Wissenschaft – erschütternde Tatsachen packend wie ein Thriller!

    Dr. Birgit Kofler-Bettschart stammt aus Tirol und lebt und arbeitet als Autorin in Wien und Triest. 

  • Von Bäderkrieg, Bacillo und Harley Davidson …

    Von Bäderkrieg, Bacillo und
    Harley Davidson …

    Ein Podcast aus dem Absamer Aichat

    Alte Tiroler Karten wie die von Carl Urban aus dem Jahr 1840 zeigen im Absamer Ortsteil Eichat vor allem eines: Wald.
    Eichat wurde damals noch »Eichet« oder »Aichet« geschrieben. Einhundert Jahre später, auf der Alpenvereinskarte vom »Karwendelgebirge Mitte« im Jahr 1935, ist auch noch vom »Absamer Aichat« die Rede. Im weitläufigen Gebiet zwischen der Salzbergstraße Richtung Halltal und dem Weißenbach aus dem Halltal – oberhalb der heutigen Volksschule Absam-Eichat – sieht man nur das »Aichat-Holz« auf der Karte eingetragen.

    Eichat – ein «geschichtsloses« Neubaugebiet?

    Die Episode geht der Frage nach, ob der heute dicht besiedelte Ortsteil Eichat – heute Wohngebiet, mit Swarovski Optik und Montavit Industriestandort und mit vier Berufsschulen auch bedeutender Bildungsstandort – wirklich nur ein aus dem großen dunklen Wald Schritt für Schritt in den letzten Jahrzehnten herausgerodetes »geschichtsloses« Neubaugebiet ist.

    Ausgangspunkt der Recherche ist eine Postkarte aus dem Jahr 1927, mit der »Grüße aus dem Absamer Aichat, wo die Avantgarde wohnt« verschickt werden. Der Absender bezog sich damals auf ein Motor-Skijöring-Rennen Anfang Jänner 1927, das vom heutigen Linger-Kreisel durch den dichten Föhrenwald hinauf zum Hackl am Eingang des Halltals geführt hatte. Das Wiener Tagblatt berichtete bereits am 8. Jänner 1927 darüber: »Motor-Skijöring im Halltal. Der erste derartige Wettbewerb in Europa«.

    Grandhotel Eichat und Bäderkrieg

    Aber auch in viel weiter zurückliegenden Zeiten ist immer wieder von Eichat die Rede. So haben die Erträge der Land- und Forstwirtschaft in Eichat im 14. Jahrundert zur Finanzierung des Haller Spitals beigetragen.

    Ende des 17. Jahrhunderts versuchte ein italienischer Techniker in Eichat die Salzproduktion zu revolutionieren. Er wollte mit einer hochtechnischen Anlage – u. a. mit verschiebbaren Schindldächern – in Eichat, ganz im Gegensatz zu den Pfannhäusern in Hall, Salz ohne Holz erzeugen.

    Die Pläne für ein Grandhotel mit Kuranstalt und Chalet-Dorf in Eichat knapp vor 1900 und der Eichater »Bäderkrieg« im Sommer 1931 komplettieren den akustischen Rückblick auf die Geschichte von Eichat, wo »die Avantgarde wohnt« …


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 19.30 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at

Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542 
BIC: RZTIAT 22200

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