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Claus Gatterer: Tagebücher
Ein Podcast




Claus Gatterer, geboren 1924 in Sexten in Südtirol, gestorben 1984 in Wien, übersiedelte 1948 als Journalist von Südtirol nach Österreich.
Er wird Mitarbeiter bei: Salzburger Nachrichten, Die Presse, Die Furche, Die Zeit, Il Mondo u. v. a. Von 1974 bis 1984 leitete Gatterer das kritische ORF-Fernseh-Magazin »Teleobjektiv«.

Um den Autor Claus Gatterer mehr als 30 Jahre nach seinem Tod als politischen Denker vorzustellen, hätte am 11. März in Wien eine Lesung aus seinen Tagebüchern stattfinden sollen. Dieser Abend ist 48 Stunden vor der Ausschaltung des öffentlichen Lebens in Österreich nicht mehr zustande gekommen und wird jetzt als Podcast nachgeholt.

Es liest Rainer Egger. Musik von Bert Breit.

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15 Minuten Musik jenseits der Wiedergabs’app’rate




Für seinen Film »Die Zillertaler Geiger« hat der Journalist und Musiker Bert Breit Mitte der 1970er Jahre viel Zeit im Zillertal verbracht und Musiker und Musikerinnen aus dem Tal aufgenommen – zum Beispiel am Schwendberg oder am Gerlosberg.

Walter Senn, nach dem in Absam eine Straße benannt wurde, hat vor 85 Jahren Folgendes über diese Musik aus dem Zillertal geschrieben:
»Da ist noch gar mancher zu finden, der, ohne die Noten zu kennen und nur nach dem Gehör die Geige oder die Harfe meistert. Es ist geradezu erstaunlich, über welch großes Gedächtnis solche Naturspieler mitunter verfügen. Ein besserer Geiger bringt es ohne weiteres zuwege, eine ganze Nacht zum Tanz aufzuspielen, ohne auch nur einen einzigen Tanz zu wiederholen.«

Sie hören einige dieser Archivaufnahmen aus dem Zillertal der 1970er Jahre. Die Namen der Musiker und Musikerinnen hat Bert Breit leider nicht dokumentiert.

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Bist du der Nudlschinter?
Ein Hörbild über Spitznamen nicht nur am Absamer Salzberg




Download: »Alte Namen der Bergleute am Haller Salzberge vom Jahr 1896 bis 1914«

Man kann es sich aussuchen: für die einen sind Namen nur »Schall und Rauch«, für die anderen sind Namen alles – »nomen est omen«.

Wenig bekannt ist aber, dass erst drei Jahre vor der Veröffentlichung von Goethes Faust im Jahr 1808 – von dort stammt das Zitat »Name ist Schall und Rauch« – im Habsburger-Imperium ein »Patent über den festen Namen« erlassen wird. Schließlich ist bis in das letzte Drittel des 18. Jahrhunderts in weiten Teilen der Bevölkerung ein, aus heutiger Sicht, heilloses Chaos von Namen vorherrschend.

Dieses Dickicht von Hof-, Vulgo-, und Spitznamen hält sich bis ins 20. Jahrhundert. Die von Andreas Weber, einem Bergmeister und Vermessungstechniker am Salzbergbau im Halltal, Mitte des letzten Jahrhunderts angefertigte Liste mit Spitznamen ist ein eindrückliches Dokument dieses Wucherns von Namen jenseits der Behörden und Meldeämter.

»Schlaucher, Griter, Lenzeler, Hackl Toni, Sumser Peter, Gstuner Wast, Taleler Sepp, Fischler Madl« … wie selbstverständlich konnte man noch vor rund 100 Jahren die Spitz-, Haus- und Vulgo-Namen der Salzbergarbeiter aus Absam und Umgebung in den Zeitungen lesen …

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Höhlen – Bären – Halltal
Podcast




Vor rund 40 Jahren hat Reinhard Federspiel aus Absam in einer Höhle im Halltal Knochen, Knochenreste und Zähne gefunden.

2019 publizieren Christoph Spötl, Universitätsprofessor für Geologie in Innsbruck, und Martina Pacher, Paläontologin in Wien, die Ergebnisse eines Forschungsprojekts, das sich mit diesem Fund beschäftigt hat. Die Untersuchungsergebnisse zeigen: es handelt sich um ca. 40.000 Jahre alte Spuren des Lebens im Halltal.

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Das Gemeindemuseum Absam
bleibt vorerst geschlossen


Wir bitten um Verständnis.

Wir verweisen aber auf unseren Podcast, den wir laufend aktualisieren werden, damit der Kontakt zu unseren Besucherinnen und Besuchern in dieser besonderen Situation aufrecht bleibt.

Anhören …



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Adresse

Gemeinde
Museum
Absam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Vorerst geschlossen

Telefon
0 676 / 84 05 32 700

Kontakt
Matthias Breit email

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