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Abraham opfert Isaak
Geschichte

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Josef Strasser Postkarte


Abraham opfert Isaak
Abraham opfert Isaak, Josef Strasser, um 1850, Öl auf Leinwand (Gemeinde Absam)

Der »Maxenmaler« Josef Strasser wurde 1805 in Absam geboren, wo er 1882 auch verstarb. Er war Autodidakt, zunächst beeinflusste ihn die Barockmalerei, später der Nazarenerstil. Er schuf zahlreiche Altarbilder, Krippenfiguren und Malereien auf Bauernhäusern.

In Osttirol, für Amlach, malte Johann Strasser das Altargemälde in der Filialkirche St. Ottilie (1859). In Bichlbach hat er am linken Seitenaltar der Pfarrkirche St. Laurentius Maria als Zuflucht der Sünder dargestellt (1856), dasselbe Thema, nach dem Vorbild Josef Führichs komponiert, am linken Seitenaltar in die Expositurkirche St. Wendelin in Grän.

An den Hauptaltären der Pfarrkirche St. Jakobus in Sölden und St. Martin in Tumpen sind Altarblätter von ihm zu finden, zum einen den Hl. Jakob (1848), zum anderen die Mantelspende des Hl. Martin (1870) wiedergebend. Für die Pfarrkirche in Tumpen schuf er gleichfalls die Seitenaltarblätter mit der Darstellung Maria, Joachim und Anna sowie den Tod Josefs (1872).

Kreuzwegbilder entstanden für die Pfarrkirche St. Nikolaus in Obernberg (1850). Zwei um 1860 geschaffene Leinwandbilder befinden sich noch in der Pfarrkirche St. Ägidius in Schwoich.

Josef Strassers Werke sind in ganz Tirol zu finden, auch das Absamer Gemeindemuseum besitzt Bilder von ihm.

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Adresse

Gemeinde
Museum
Absam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
FR 18 – 20 Uhr 
SA 14 – 18 Uhr
SO 14 – 18 Uhr

Eintritt frei 

Führungen
0 676 / 84 05 32 700

Kontakt
Matthias Breit email

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