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Sonntag, 17. April 2016

15:00 Uhr

Gemeindemuseum Absam
Walburga-Schindl-Str. 31
Im alten Kirchenwirt
6067 Absam

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Das Schweigen der Lämmer, Drachenblut und Fichtenholz
Was Sie schon immer über Stainer wissen wollten,
aber bisher nicht zu fragen wagten



Sonntag 17. April
um 15 Uhr

Aufgrund des großen Interesses
bitten wir um Platzreservierung
unter 0 676 / 84 05 32 700

Die Führung um 17 Uhr
ist bereits ausgebucht!


Führung mit Hörexperimenten und Live-Musik – gespielt von Sophia Gabrielli auf der Absamer Stainer-Geige von 1678

Fingerabdruck aus Holz

Über Jacob Stainers Leben wissen wir wenig –  das früheste schriftliche Dokument, eine banale Rechnung für die Reparatur einer Geige, stammt aus dem Jahr 1644 . Die großen Lücken in seiner Biografie wurden im 19. Jahrhundert – Stainer wurde als »Vater der deutschen Geige« nationalisiert – mit zahlreichen Legenden gefüllt.

Und auch seine Instrumente geben, nur von außen betrachtet, wenig von seinem Konzept preis – die Legende von den Stainer-spezifischen Löwenköpfen (anstatt der Schnecke) gehört schon längst eingemottet.

Auch, dass alle seine Decken »hoch gewölbt« seien, beschreibt nur ungenau, was die Idee von Jacob Stainer ausgemacht hat.
Grenzgänger

Ein Merkmal jedoch, das Stainers Instrumente z. B. von denen aus Cremona (Amati, Stradivari, Guaneri) unterscheidet, ist die variierende Holzstärke bei seinen Decken und Böden – also etwas, das man Instrumenten, die in Vitrinen ausgestellt sind, niemals ansehen könnte.

Rudolf Hopfner, der Direktor der Sammlung alter Musikinstrumente im Kunsthistorischen Museum Wien, schreibt: »Bei den klassischen italienischen Arbeiten, vor allem jenen Stradivaris, sind die Deckenstärken in der Mitte und am Rand annähernd gleich. Anders bei Stainer, der einem stärkeren Zentrum […] einen dünnen Rand gegenüberstellt. Mit Stärken unter zwei Millimeter geht er im Bereich der Hohlkehle an die Stabilitätsgrenze des Fichtenholzes. Physikalisch gesehen ähnelt dieses Konzept einer Lautsprechermembran, die am Rand eine flexible Aufhängung besitzt.«

Spürbar

Bei unseren Führungen zeigen wir Ihnen eine Art Fingerabdruck von Jacob Stainer : der Vergleich der Holzstärke einer Stainer- und einer Stradivari-Violine macht Stainers Konzept sichtbar. Außerdem demonstrieren wir auf einfachste Weise (wenn Sie wollen, auch an Ihrer Schläfe) den unvorstellbar großen Einfluss des Holzes auf den Klang … u.v.m.

Führung mit Hörexperimenten und Live-Musik – gespielt von Sophia Gabrielli auf der Absamer Stainer-Geige von 1678

Sonntag 17. April

um 15 Uhr Aufgrund des großen Interesses
bitten wir um Platzreservierung
unter 0 676 / 84 05 32 700

Die Führung um 17 Uhr ist bereits ausgebucht! Eintrittfrei




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Adresse

Gemeinde
Museum
Absam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 20 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr
Jeden Sonntag um 15 Uhr Programm

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
email

Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542 
BIC: RZTIAT 22200

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