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Samstag, 16. Juli 2022

14:00 Uhr





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urforelle und vischgrueben
exkursion zur thaurer fischzucht

Anmeldung 0 676  /  84  05  32  700 oder mats.breit@mac.com
Hinweis Gummistiefel, lange Hose und langärmeliges Shirt erforderlich
Treffpunkt wird bei der Anmeldung mitgeteilt.
RadfahrerInnen treffen sich um 13.30 Uhr vor dem Gemeindemuseum Absam

fischleere

Nicht zum ersten Mal werden im Jahr 1504 im Fischereibuch von Kaiser Maximilian die zwei »Seele zwischen Thauer und Abson« genannt, bereits im 14. Jahrhundert ist von ihnen die Rede. Forellen, Äschen und Renken schwammen in den als »Seelen« bezeichneten Teichen, allerdings wird vermerkt: »sy laichen nit darinnen«. Später liest man dann über die »zwey vischgrueben« oder »weyer« in Thaur, doch mit der Fischzucht dort ging es eigentlich erst im 20. Jahrhundert los.

1924 berichtet der Tiroler Anzeiger: »Der Landeskulturrat [ Vorläufer der Landeslandwirtschaftskammer ] wird in der nächsten Zeit die vom Fischereiverein Innsbruck übernommene Fischzuchtanlage in Thaur ausgestalten. Die Übernahme erfolgt unentgeltlich unter der Bedingung, daß der Landeskulturrat daraus kein gewinnbringendes Unternehmen mache, sondern die Anlage zugunsten der Hebung unserer schwer darniederliegenden Fischereiwirtschaft verwende. Letztere ist durch den Ausbau der Wasserkräfte außerordentlich gefährdet. Die Oberläufe der Bäche werden allmählich fischleer. Der Landeskulturrat will für diese Fälle Zuchtmaterial liefern.«

In der Folge hat man mit Arbeitslosen in Thaur recht kostengünstig insgesamt 57 Teiche gegraben …

urforelle

Heute ist die Fischzucht Thaur vor allem für die Urforelle bekannt, eine Bachforellen-Linie, die am Gossenköllesee im hinteren Kühtai auf 2417 Metern Höhe 500 Jahre lang erhalten geblieben ist.

1998 hat der Biologe Dr. Nikolaus Medgyesy dieses einmalige Bachforellen-Reservat entdeckt. Heute nutzt sein Sohn Nikolaus die Fischzucht Thaur, um diese gefährdeten Fische zu retten, sie nachzuzüchten und sie in geeigneten Gewässer ihres Einzugsgebietes wieder anzusiedeln.

speisefisch

Sie können sich nach der Führung gerne auch mit den köstlichen Speisefischen aus Thaur eindecken …







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Adresse

Gemeinde
Museum
Absam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 20 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr
Jeden Sonntag um 15 Uhr Programm

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
email

Kontoverbindung
Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542 
BIC: RZTIAT 22200

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